Sportliche Vita
Im TEAG Team Köstritzer gehörte André Greipel zu den erfolgreichsten Rennfahrern. Nach zwei Deutschen Meistertiteln im Juniorenbereich, präsentierte er sich besonders bei Rundfahrten. Bei der Thüringen-Rundfahrt der U23 war er 2002 Sieger der Sprintwertung, ebenso beim GP Tell.

2003 siegte Greipel beim U23-Rennen Rund um Köln, war Etappensieger bei der Thüringen-Rundfahrt und der Tour de Berlin und gewann das U23-Weltcuprennen in Waregem. 2004 erzielte der Rostocker vier Etappensiege bei internationalen Rundfahrten. 2005 feierte er einen Etappensieg bei der Dänemark-Rundfahrt.

Er wechselte 2006 zum T-Mobile-Team, mit dem er zwei Etappenerfolge bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt erzielte.

Seinen bis dahin größten internationalen Erfolg feierte er bei der Vuelta a España 2006, bei der er sich im Sprint der 6. Etappe nur dem Norweger Thor Hushovd geschlagen geben musste. Bei der Tour Down Under 2008 gewann er vier Etappen und das Auftaktkriterium der Rundfahrt. Damit sicherte er sich den Sieg in der Gesamtwertung. Nachfolgend war er als erster Deutscher Spitzenreiter der Einzelwertung der UCI ProTour. Das Führungstrikot konnte er bis zum Amstel Gold Race im April verteidigen. Im Endklassement belegte er knapp hinter Roman Kreuziger den fünften Platz.

Der Sprinter gewann am 1. September 2009 die 4. Etappe der Vuelta a España , nachdem bei einem Massensturz alle Fahrer bis auf die sieben Ersten aufgehalten wurden. Nach dem Ruhetag gewann Greipel auch die 5. Etappe der Vuelta am 3. September 2009, als er sich im Massensprint durchsetzte. Durch den Etappensieg sicherte sich Greipel außerdem das Goldtrikot des Gesamtführenden. Am 15. September gewann er auch die 16. Etappe der Vuelta. Im Jahr 2010 konnte Greipel sowohl die Gesamtwertung der Tour Down Under als auch drei Etappen gewinnen. Im Februar feierte er Etappensiege bei kleineren Rennen. Im April holte er sich fünf Etappenerfolge und das Sprinttrikot der Türkei-Rundfahrt. Im Mai gewann er die 18. Etappe des Giro d'Italia im Sprint. Im August desselben Jahres war er bei jeweils zwei Etappen der Tour de Pologne und der Eneco-Tour siegreich. In der Saison 2010 brachte er es auf insgesamt 21 Saisonsiege.

Da im Team HTC-Columbia starke Konkurrenz durch Mark Cavendish vorherrschte und André Greipel nicht zu Mailand-San Remo sowie zur Tour de France 2010 nominiert wurde, wechselte André Greipel für die Saison 2011 zum Omega Pharma-Lotto Team, wo er die Spitze der Sprinter bildet. Im Jahr 2011 nahm Greipel deshalb erstmals an der Tour de France teil. Am 12. Juli 2011 gewann er die 10. Etappe vor Mark Cavendish, den er im Zielsprint schlug. Im Straßenrennen der Straßen-Weltmeisterschaft 2011 errang Greipel am 25. September in einer Sprintentscheidung die Bronzemedaille.

Bei der Tour de France 2012 gewann er insgesamt drei Etappen.

(Quelle: Wikipedia)

Erfolge

2008

1. Platz Münsterland-Giro (GER), Endergebnis (1.1) 03.10.
1. Platz Kampioenschap van Vlaanderen (BEL), Endergebnis (1.1) 19.09.
1. Platz Rund um die Nürnberger Altstadt (GER), Endergebnis (1.1) 14.09.
1. Platz Deutschland-Tour (GER), 4. Etappe (PRO) 02.09.
1. Platz Benelux-Rundfahrt (BEL/NED), 2. Etappe (PRO) 22.08.
3. Platz Nacht von Hannover (GER), Kriterium (NAT) 01.08.
1. Platz Sachsen-Tour (GER), 3. Etappe (2.1) 25.07.
1. Platz Sachsen-Tour (GER), 1. Etappe (2.1) 23.07.
3. Platz Österreich-Rundfahrt (AUT), 5. Etappe (2.HC) 11.07.
1. Platz Österreich-Rundfahrt (AUT), 4. Etappe (2.HC ) 10.07.
1. Platz Giro d'Italia (ITA), 17. Etappe (GT) 28.05.
2. Platz Georgia-Rundfahrt (USA), 3. Etappe (2.HC) 23.04.
3. Platz Nokere Koerse (BEL), Endergebnis (1.1) 19.03.
1. Platz Tour Down Under (AUS), Gesamtwertung (PRO) 27.01.
1. Platz Tour Down Under (AUS), 6. Etappe (PRO) 27.01.
1. Platz Tour Down Under (AUS), 5. Etappe (PRO) 26.01.
1. Platz Tour Down Under (AUS), 4. Etappe (PRO) 25.01.
1. Platz Tour Down Under (AUS), 2. Etappe (PRO) 23.01.
1. Platz Down Under Classic (AUS), Kriterium (NAT) 20.01.

2007

2 Etappensiege (erste und zweite) Sachsen-Tour

2006

2 Etappensiege (erste und vierte) Rheinland-Pfalz-Rundfahrt
2.Etappenplatz Vuelta a España

2005

Etappensieger Dänemark-Rundfahrt
Sprinttrikot Rheinland-Pfalz-Rundfahrt

2004

Etappensieger Tour de Dordogne
Etappensieger Tour du Loir-et-Cher
Etappensieger Thüringen-Rundfahrt

2003

Etappensieger und Sprinttrikot Thüringen-Rundfahrt

2002

Sieger Rund um den Schäferberg
Sprinttrikot Thüringen-Rundfahrt
Sprinttrikot “GP Tell”

2001

Deutscher Meister Mannschaft

2000

Deutscher Bergmeister Junioren

 
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