nach Paris-Roubaix habe ich mir eine kleine Pause gegönnt. Eine Woche Ferien mit der Familie und ein paar Touren mit engagierten Radsportlern im Club Martinhal in Sagres waren wichtig für den ausgelaugten Kopf und Körper.
Anschließend habe ich wieder mit dem Training begonnen. Oder besser gesagt, drei Mal trainiert und dann ging es direkt zur Türkei-Rundfahrt. Mit meinen beiden Etappensiegen bin ich sehr zufrieden. Dazu wurde ich einmal Zweiter, einmal Dritter und gewann das Sprinttrikot. Von meiner Topform bin ich zwar noch weit entfernt, doch war die Rundfahrt sehr wichtig, insbesondere im Hinblick auf die Tour de France.
Marcel Kittel war in der Türkei richtig stark und hat nicht zufällig drei Etappen gewonnen. Glückwunsch von mir an dieser Stelle an Marcel.
Der Gesamtsieger allerdings ließ (nicht nur bei mir) einige Zweifel aufkommen. Im vergangenen Jahr noch war Mustafa Sayar mit 1 Stunde und 41 Minuten Rückstand auf den Gesamtsieger Drittletzter geworden und in diesem Jahr ist er wie ausgewechselt und gewinnt das Rennen. Dazu sahen wir eine ganz starke türkische Mannschaft...
Ich möchte hier wirklich keine voreiligen Schlüsse ziehen, wünsche und hoffe aber inständig, dass da alles mit rechten Dingen zuging. Ein weiterer positiver Befund wäre das letzte, was die Türkei-Rundfahrt gebrauchen könnte - vor allem, da das Rennen von Jahr zu Jahr professioneller wird und mittlerweile sehr gut organisiert ist. Dafür muss man die Organisatoren loben!
Übrigens: Am Mittwoch starte ich mit mit meinem Lotto-Team in Frankfurt und am 12. Mai in Köln. Let's get ready to rumble...